Museumsstiftung zur Förderung der Staatlichen Bayerischen Museen

Steuerliche Behandlung von Zuwendungen an die Museumsstiftung

 

Die Museumsstiftung ist aufgrund der Förderung von Kunst und Kultur als gemeinnützig anerkannt und steuerbefreit. Zuwendungen an die Museumsstiftung können daher vom Spender grundsätzlich steuerlich geltend gemacht werden.

Neben den allgemeinen steuerlichen Vorteilen von Zuwendungen zur Verwirklichung  gemeinnütziger Zwecke (Sonderausgabenabzug bis zur Höhe von 20 Prozent des Gesamtbetrages der Einkünfte; § 10 b Abs. 1 EStG), gelten für Zuwendungen an steuerbefreite Stiftungen folgende zusätzliche Vorteile:

Spenden in den Vermögensstock einer steuerbefreiten Stiftung können bis zu einem Gesamtbetrag von 1 Million Euro zusätzlich abgezogen werden, was einen erheblichen Vorteil gegenüber einer direkten Zuwendung an ein Museum darstellt.

Dabei kann der zugewendete Betrag auf einen Zeitraum von zehn Jahren verteilt werden, so dass der Spender den Sonderausgabenabzug innerhalb dieser zehn Jahre entsprechend seiner persönlichen steuerlichen Verhältnisse optimal verteilen kann (§ 10 b Abs. 1a EStG). Diese Verteilungsmöglichkeit fördert aufgrund der Progression des Einkommensteuersatzes insbesondere das Spenden von bedeutenden Einzelwerken.

Erbschaftsteuerlich befreit der Staat die Zuwendung an eine gemeinnützige Stiftung auch nach dem Erbfall, wenn ererbtes Vermögen durch die Erben binnen 24 Monaten in eine gemeinnützige Stiftung eingebracht wird.

Bei diesen Angaben zur Steuergesetzgebung handelt es sich lediglich um eine unverbindliche allgemeine Darstellung. Die Museumsstiftung ist nicht steuerberatend tätig. Sie unterstützt jedoch gerne den für einen Stifter tätigen Steuerberater.

 

 

 

(c) 2017 Museumsstiftung zur Förderung der Staatlichen Bayerischen Museen